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所在平台: Udemy |
课程主页: https://www.udemy.com/course/klavier-spielen-durch-sensomotorik/
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这门名为“通过身心运动弹奏钢琴”(Klavier Spielen durch Sensomotorik)的课程,旨在提供一种全面、分层且注重自发的钢琴学习方法。 课程的核心理念包括: 1. **总体性(Ganzheitlichkeit)**:强调思维、情感和行动的相互融合,无论学习者关注的重点是技术、情感还是智力。这并非要在它们之间做取舍,而是认识到人类的整体性。例如,技术不成熟但充满感情的演奏,与技术成熟但情感表达较弱的演奏,都应在发展的不同阶段被理解和评价。艺术和音乐的魅力恰恰在于这些不同元素的协同作用。 2. **分层结构(Hierarchischer Aufbau)**:课程采用“功能层级”而非“权力层级”的思维模式。学习过程被视为一种进化,基本功能(如走路、跳跃、旋转)通过不断精炼和整合,最终融入更复杂的整体(如舞蹈)。同样,在钢琴学习中,基础的身体运动(伸展、抓握)与支撑、稳定(坐姿、依靠)相结合,构建出更复杂的演奏动作(如快速的指法、手腕的转动)。这种层级结构基于“由下而上”的原则,基础能力通过“差异化”和“适应”而产生,进而为整合更复杂的技能(如通过运动、位置和力量感知,结合听觉和视觉)奠定基础。大脑会整合这些部分功能,形成复杂的技能,使学习者能够在需要时立即调用。学习本质上是不断地“差异化和整合”技能的过程。 3. **自发性(Spontaneität)**:课程鼓励并重视即兴演奏和自发性表达,这在20世纪的音乐教育中曾被提倡,以平衡古典音乐过度追求技术完美的倾向,并重新连接音乐的身体性。虽然复杂的即兴需要系统练习(如爵士乐的模式和音阶),但基础的即兴能够揭示隐藏的情感状态。课程认为,在适当条件下,即兴演奏甚至能促进微小的进步,因为它使感知“自由漂浮”,同时演奏机制在底层不断重组。即兴演奏(improvisation)和提升(to improve)源自相同的词根,表明它们可能存在内在联系。能够一边演奏一边“作曲”,是整合音乐表达方式的关键,这对于像巴赫、肖邦等大师以及一些当代作曲家来说是普遍的。自发性演奏有助于整合已获得的技能,并促进进一步成长。 总而言之,这门课程倡导一种将身心运动、情感体验和认知理解融为一体的钢琴学习方法,强调基础的建立、功能的层层递进以及自发性表达在技能整合和提升中的重要作用。
Die Grundprinzipien des KursesGanzheitlichkeitJede/r Klavierlehrer/in hat wohl ihren/seinen eigenen Stil.Technik, oder Gefühl oder Intellektualität stehen dann im Vordergrund des Unterrichts.Wir sollten uns jedoch vergegenwärtigen, daß auf jeder Stufe einer Entwicklung Denken Fühlen und Handeln ineinandergreifen, egal welcher Teilwelt wir als Menschen verhaftet sind. Diese Art von Ganzheitlichkeit macht uns Menschen aus.Um es konkret zu machen:Es hilft nichts einem Studenten zu sagen, dass sein gefühlvolles, aber extrem fehlerhaftes weil technisch nicht ausgereiftes Spiel genauso bewertet werden kann, wie das Spiel der vergleichbar emotionalen aber technisch gereiften Kollegin.Anders ausgedrückt:Wir können die unterschiedlichen Welten von Bewegung, Gefühl und Verstand nicht gegeneinander ausspielen.Und doch ist die Unterschiedlichkeit wie alles im Menschen zusammenspielt vielleicht das, was uns an Kunst und Musik dermassen fasziniert.Hierarchischer AufbauDer Begriff Hierarchie wird in den verschiedenen Bereichen des menschlichen Lebens unterschiedlich verwendet Daher sage ich jetzt, welche Art „Hierarchie" hier gemeint ist.Um nicht ins allgemeine abzuschweifen, hier geht es um „Funktionshierarchien", nicht um „Machthierarchien" oder „Intelligenzhierarchien" o.ä.Wir können auch von einer Evolution sprechen, die eine Form von Lernen ist.Die Hierarchie ist ein philosophisches Konstrukt in dem bestimmte Gesetzte geltenHöhere Stufen sorgen für QualitätBasisstufen sind unbedingt nötig und sorgen für StabilitätDas geschieht besonders auffällig beim Tanz:Die Grundfunktionen Gehen, Springen und Drehen werden verfeinert und sind im Tanz aufgegangen. Oft kann man sie bei der Darbietung nicht mehr identifizieren, denn: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.Und natürlich beim Klavierunterricht: (Strecken, Greifen -> Spielbewegung, Sitzen, Stützen -> Gegenpol für jede Bewegung, Handgelenkdrehen, Finger -> Tremolo) -> +Propriozeption (Bewegung, Lage- und Kraftsinn) +Hören + Sehen -> IntegrationGrundsätzlich gilt:LernphaseDie Basisfähigkeiten erwachsen (emergieren) durch stetige Differenzierung (Anpassung)von Unten nach Oben.Zur Einübung komplexer Techniken integrieren bestimmte Gehirnzentren (z.B. Motorischer Kortex) Teilfunktionen zu komplexen FunktionPerformanceDas so umgestaltete Gehirn ist jetzt in der Lage alle komplexen Teilfunktionen augenblicklich bei Bedarf abzurufen.Lernen ist das ständige „Differenzieren und Integrieren" von Fähigkeiten Es ist also nicht nötig Musiker heranzuziehen, die nur eine Ausdrucksweise kennen.SpontaneitätAus der Sicht der Musikpädagogik des 20.Jahrhunderts war es notwendig, das spontane Spiel, jegliche Art von Improvisation, wieder zu fördern. So entstand die Rhythmik. Sie sollte den klassischen Musiker wieder vom Kopf auf die Füße stellen.Damals hatten sich Jazz und Klassik beinahe völlig voneinander getrennt. Während im Jazz fast nur improvisiert wurde, begnügte man sich in der klassischen Musikindustrie mit der klanglichen Perfektionierung jeglicher Form von Reinterpretation.Mittlerweile haben sich zwei Erkenntnisse durchgesetzt:1. Auch die komplexe Improvisation muß von Grund auf geübt werden (Jazzpatterns, Skalen etc)2. DIe Elementare Improvisation offenbart versteckte Gefühlszustände und sollte nicht geübt werden (Musik-Gestalttherapie)Improvisation undto improve (sich verbessern)Haben zumindest im Englischen den gleichen Wortstamm.Meine Idee ist, dass in der spontanen Improvisation unter günstigen Bedingungen sogar Mikro-Verbesserungen entstehen, da die Wahrnehmung dabei sozusagen "freischwebend" ist während sich der Spielapparat darunter ständig neu organisiert. Das gelingt nur, wenn Und wieder ist alles eine Frage der Definition.Ich finde die Umschreibung des Englisch - Deutsch Lexikons auf meinem Mac sehr gut:„Improvisieren (composing while performing)"Sie werden vielleicht mit mir übereinstimmen, daß die Komposition eine recht hohe Kunst ist, die einige Zeit des Studiums braucht. Und bis zur Meisterschaft braucht es auch eine gewisse Zeit bis ein Stück fertig geschrieben ist.Wenn man nun in der Lage ist, während des Spielens zu komponieren, wie es z.B. unter vielen anderen auch von J.S. Bach, Frederic Chopin, aber auch einigen heutigen Klavierkomponisten bekannt ist, dann integriert man alle Möglichkeiten des musikalischen Ausdrucks in einem Moment.Wir brauchen also das spontane Spiel, um erworbene Fähigkeiten zusammenzubringen (zu integrieren) und dadurch weiter zu wachsen.